... denn jeder Mensch ist anders!

Schottener Soziale Dienste gGmbH

Integration durch Qualifikation

 

Das verzahnte Angebot von Ausbildung, Qualifizierung, Arbeit, Beschäftigung und Integration sowie die Vernetzung der zahlreichen Werkstätten mit unterschiedlichen Berufsfeldern ermöglicht,

  • die Potenziale  benachteiligter junger Menschen und Menschen mit Behinderungen zu erkennen, um eine möglichst gute Qualifikation zu erreichen,

  • die Schlüsselqualifikationen von Auszubildenden durch eine höhere Orientierung an produktiver Arbeit zu verbessern,

  • um schließlich eine bessere Integration auf dem Arbeitsmarkt zu erreichen.

 

Erfolgsindikatoren sind dabei Flexibilität, Durchlässigkeit und Individualität.
Dabei gilt es in dem produktiven Spannungsfeld von

  • vielschichtigen individuellen Fähigkeiten und Potenzialen einerseits und

  • veränderten Anforderungen der Arbeitswelt andererseits

 

die Ausbildungs-, Qualifizierungs-, Arbeits-, Beschäftigungs- und Integrationsangebote zu konzipieren und ständig weiter zu entwickeln. Dies stellt einen realistischen Bezug der Angebote zu den regionalen Gegebenheiten des allgemeinen Arbeitsmarktes sicher.

Einen gültigen Rahmen für die komplexen Angebote bietet das Qualitätsmanagement, das die Arbeit als ein System von Prozessen auffasst. Die Gestaltung und kontinuierliche Verbesserung der Angebote ist der Schlüssel für Fortschritte in der beruflichen Integration.

Einbindung von Partnern

 

Der Bereich Arbeit & Bildung ist Teil eines regionalen Netzwerkes und verfolgt einen integrativ verzahnten Ansatz:

Zu den Kooperationspartnern gehören die Bildungsträger der Region, die zuständigen Berufs- und Sonderberufsschulen sowie zahlreiche Betriebe auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Die Betriebe der Region sind als Partner eingebunden wenn es um Praktika und Arbeitsplätze geht sowie bei Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen.

Aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit hat sich das Netzwerk zu einem komplexen, flexiblen und durchlässigen Instrumentarium entwickelt, das den Teilnehmern je nach Fähigkeit, Kenntnissen, Potentialen und Neigungen die Möglichkeit bietet, Ausbildungsfähigkeit zu erlangen sowie die Chancen einer Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu verbessern.

 

Ausbildung, Qualifizierung, Arbeit und Beschäftigung

 

Die Angebote der unterschiedlichen Werkstattbereiche sind miteinander verzahnt, sodass nicht nur Übergänge jederzeit möglich sind, sondern auch neue Qualifizierungsmöglichkeiten bestehen.

Dies hat Vorteile besonders für den Personenkreis, der mit einer Ausbildung überfordert, aber mit den Anforderungen einer Werkstatt für behinderte Menschen unterfordert ist. Gerade für diesen Personenkreis wird die Durchlässigkeit zum Arbeitsmarkt verbessert.

Für die Zielgruppe der leistungsfähigeren Werkstattbeschäftigten verbessern sich die Chancen der individuellen Förderung. Selbst wenn ein Ausbildungsabschluss nicht zu erreichen ist, können über Teilqualifizierungen besondere Fähigkeiten gefördert und formal anerkannt werden.

Die Qualifizierungsmaßnahmen konzentrieren sich auf das Individuum und die Inhalte und weniger auf die Institution, die formal für eine bestimmte Maßnahme zuständig ist. Dadurch werden Schnittstellen und Schwellen minimiert, die personelle Kontinuität wird gewahrt und räumliche Wechsel werden vermindert.

Die Vernetzung der einzelnen Werkstätten macht das Prinzip von Flexibilität, Durchlässigkeit und Individualität der Angebote praktisch erlebbar.

Die Spezifikation des integrierten Ansatzes, des Kompetenzansatzes und die Prinzipien des Gender Mainstreamings werden konsequent angewandt. Dies geschieht mit der Maßgabe einer möglichst selbst bestimmten Teilhabe am Arbeitsleben.

Der Fachdienst für berufliche Integration bereitet gezielt die Eingliederung der Teilnehmer auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vor. Er hat die Aufgabe, die Eingliederung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt einzuleiten, zu begleiten und nach Übernahme langfristig abzusichern.

Das Angebot "Arbeiten im Verbund" ergänzt das Angebot im Bereich Arbeit & Bildung für die Werkstattbeschäftigten. Es ermöglicht auch leistungsschwächeren Werkstattbeschäftigten die soziale und berufliche Integration in einen Betrieb des allgemeinen Arbeitsmarktes. Entsprechend ihren Möglichkeiten sollen Leistungsfähigkeit, Selbständigkeit und Selbstwertgefühl weiterentwickelt werden.
Ziel dieses Angebotes ist die Erlangung eines regulären Arbeitsvertrages, grundsätzlich jedoch ist der Verbleib im Betreuungsangebot "Arbeiten im Verbund" auch dauerhaft möglich, und zwar so lange die sozialhilferechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

 

Qualitätsmanagementsystem

 

Den gültigen Rahmen für die komplexen Angebote der Schottener Soziale Dienste bietet das Qualitätsmanagementsystem, das die Arbeit als ein System von Prozessen auffasst. Die Gestaltung und kontinuierliche Verbesserung der Angebote sind der Schlüssel für Fortschritte in der beruflichen Integration.

Ein zentraler Punkt des Qualitätsmanagementsystems ist die Kundenzufriedenheit. Der gesamten Förderung liegt das Individualitätsprinzip zu Grunde.
Eine aktive Personalentwicklung sorgt für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess, insbesondere unter dem Aspekt differenzierter Leistungsangebote.

Gleichzeitig enthält das Qualitätsmanagementsystem wichtige Elemente des Profilings, Assessments und Case Managements.

Wichtige Managementmethoden sind Konzeptionen, Leistungsbeschreibungen und Arbeitsanweisungen. Im Sinne der Struktur-, Ergebnis- und Prozessqualität schildern sie die Möglichkeiten der Einrichtung einschließlich der Qualifikation der Mitarbeiter. Qualitätsziele werden jährlich für den Unternehmensbereich Arbeit & Bildung benannt.

Der gesamten Förderplanung liegt das Individualitätsprinzip zugrunde, entsprechend den Prinzipien des Kompetenzansatzes.

Das zentrale Dokument der Qualitätssicherung ist der individuelle Förderplan. Er ist gleichzeitig Basis und Ausdruck von Kundenzufriedenheit.

 

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